Die junge österreichische Mezzosopranistin studierte nach langjähriger Mitgliedschaft bei den Gumpoldskirchner Spatzen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dort schloss sie ihren Bachelor und Master in Gesang (Vocal Performance), sowie das Studium der Instrumental- und Gesangspädagogik ab. Seitdem lebt sie eine stilistische Bandbreite, von Rollen aus dem Frühbarock bis hin zu zeitgenössischer Musik. So war sie zuletzt als Olga (Eugen Onegin – P.I. Tchaikovsky) am Salzburger Landestheater, als Giacinta (L‘Orontea – A. Cesti) an der Wiener Kammeroper des Theater an der Wien und als Tisbe (La Cenerentola – G. Rossini) an der Neuen Staatsoper Wien zu hören. Davor war sie u.a im Jedermann (H.v. Hofmannsthal/Neukomposition Wolfgang Mitterer) bei den Salzburger Festspielen, als Hänsel (Hänsel und Gretel – E. Humperdinck) und Eduige (Rodelinda – G.F. Händel) im Schlosstheater Schönbrunn, als 3. Dame (Zauberflöte – W.A. Mozart) im Schloss Schönau und als Bradamante (Alcina – G.F. Händel) bei jOpera Jennersdorf zu hören. Außerdem war sie als Sängerin und Darstellerin am Theater an der Josefstadt eine Saison lang Teil der Produktion Der Alpenkönig und der Menschenfeind (F. Raimund/W. Müller)
Therese Troyer hat auch eine große Leidenschaft für Konzert- und Oratorienrepertoire. So sang sie bereits die Alt-Soli in Weihnachtsoratorium und Johannespassion (J.S. Bach), Messiah (G.F. Händel), Oratorio di Noël (C. Saint-Saëns) und Requiem in d-Moll (W.A. Mozart). Sie war außerdem als Azaria (La Regina Saba – J.J. Fux) unter der Leitung von Stefan Gottfried zu hören.
Als Gewinnerin von Musica Juventutis debutierte sie im Wiener Konzerthaus mit einem Konzertabend mit Werken von G.F. Händel, H. Wolf und R. Schubert. Weiters war sie Finalistin der Elina Garanca Zukunftsstimmen sowie des Hans Staud – Musikpreis.
Die Mezzosopranistin besuchte Meisterkurse bei Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Vesselina Kasarova, Bernarda Fink, Petr Popelka & Christina Bock, Christiane Iven, Michelle Breedt und Claudia Visca.
Troyer war Stipendiatin des Ildiko Raimondi Amicita Vereins, der Ernst v. Siemens Musikstiftung, dem Anny Felbermayer Fond und des Soroptimist International Club.
